Birkenkopf im Jahr 2018

12.Sonntag nach Trinitatis. 19.08.2018
Pfarrerin Dunkel von der Markuskirche vertrat Pf'in. Wessel von der Haigstkirche. An den Posaunen die Bläser aus Birkach.
Es ging um Jesaja 42,3: "Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen."
Ganz stark verkürzt: Tiefer als in Gottes Hand kann man nicht fallen. Diesen Gedanken variierte Pf'in Dunkel in den Alltag der Menschen hinein vor den sehr zahlreich erschienenen Besuchern. Zu den Instrumentalklängen von "Geh aus mein Herz...", blendend intoniert von den Posaunen ging es hinab ins Tal, hinein in einen schon wieder heißen Sonntag.



11. Sonntag nach Trinitatis. 12.08.2018
Pf. Waller als Vertreter der Kaltental-Gemeinde brennt vor unerwartet vielen Besuchern ein charismatisches Feuerwerk ab, das unter die Haut geht.

Es geht um die Heilung des Blindgeborenen und in Wallers Interpretation wird Stuttgart zu Neu Seh Land. Eine Sichtweise die begeistert und Mut macht.

Den Posaunenchor der Paulusgemeinde wird von ihm geschickt in seine Liturgie eingebunden. Amazing Grace und mehr. Die Damen und Herren am tönenden Blech verstehen ihr Geschäft bestens.

Ein seltenes Lied kommt gut:
Nun aufwärts froh den Blick gewandt.

Als Schluss- und Höhepunkt ein Gebet von
Franz von Assisi - fernab von den oft so akzidentell wirkenden medieninduzierten Tagesthemen fasst der große Kirchenmann des Mittelalters schon vor 800 Jahren zusammen, worum es wirklich geht:

Oh Herr, mache mich zu einem Werkzeug Deines Friedens.
Dass ich Liebe übe, da wo man mich hasst;
dass ich verzeihe, da wo man mich beleidigt;
dass ich verbinde, da wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, da wo Irrtum herrscht;
dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel ist;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Dein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Ach Herr, lass mich trachten: nicht, dass ich getröstet werde,
sondern, dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde,
sondern, dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern, dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.
Amen.

Dem ist nichts hinzuzufügen.


10. Sonntag nach Trinitatis, 05.08.2018
Pf. Peter H. Wolff von der Gemeinde Heslach erhielt Unterstützung von einer munteren Bläserschar. Der Himmel war leicht verhangen - hoch angenehm auszuhalten auf dem Berg über der Stadt - "Wohl denen, die da wandeln" - das Lied passte für die zahlreich erschienenen Teilnehmer an der Andacht.



9. Sonntag nach Trinitatis, 29.07.2018
Das Sommerlied schlechthin
- Geh' aus mein Herz -
begleitet die Andacht, die die
Johannesgemeinde mit Super-Posaunen-Chor und Pfarrer Schmid ausrichten zu dem Thema "Gott ist in jeder Situation dabei". Ausgehend von der Berufung des Jeremias. Gut.



8. Sonntag nach Trinitatis, 22.07.2018 - schon wieder verpasst.
7. Sonntag nach Trinitatis, 15.07.2018 - verpasst.

6. Sonntag nach Trinitatis, 08.07.2018
Bewahre uns Gott, war das Hit-Lied dieser Sonntagmorgenandacht bei schon wieder fantastischem Wetter - Petrus meint es dieses Jahr wieder einmal sehr gut mit der kleinen Schar auf dem hohen Hügel über der Stadt.
Pf. Marquart von der Gaisburg-Gemeinde und den Posaunen der Lukas-Kirche hatte ein schwieriges Thema: Die Geschichte von Philippus: "Und er zog seiner Straße fröhlich"
Apostelgeschichte 8, 26. Das besondere Glück, glauben zu können und dabei nicht immer nur der Hauptbedenkenträger sein. Einen Sonntag unbefangen genießen zu können - sehr schön.




5. Sonntag nach Trinitatis, 01.07.2018
Pfarrerin Ingrid Wöhrle-Ziegler vom Diakonie-Klinikum und dem Trompeter Jochen Röder und einem ernsten, anrührenden Thema:
"Aus heiterem Himmel".
Wie ein plötzliches Unheil, eine Krankheit, ein Unglück das Leben von jetzt auf gleich verändern kann.
Und die Empfehlung wie es doch weiter gehen kann - ohne bitter zu werden. Eine Mut machende Veranstaltung und mit schönen Liedern, u.a. Vertraut den neuen Wegen.



4. Sonntag nach Trinitatis, 24.06.2018 - verpasst: Stuttgart-Lauf.

3. Sonntag nach Trinitatis 17. Juni 2018
Zu Beginn ein paar Tropfen, doch dann blieb es trocken.
Pfarrerin Kunze-Wünsch vom Hospiz in Stuttgart nahm Psalm 121 zum Ausgangspunkt für ihre Andacht zum Thema "Trauer" - und ihre Überwindung. Ihre Worte gingen der Schar auf dem Trümmerberg direkt ins Herz - selten intensiver Morgen hier oben. Dazu der geniale Posaunenchor aus Möhringen, der den Rahmen u.a. mit dem Lied "Bewahre uns Gott" schaffte. Was will man mehr.


Trinitatis 2 - wieder verpasst.


Trinitatis plus 1 am 0.3.06.2017 Diakon Pomplun von der Nordgemeinde sprach über
Psalm 121: ".... Der Herr behüte Deine Ausgang und Eingang..." Wir sind nie allein - das war die Botschaft - dazu u.a. der Sommerhit "Geh aus mein Herz und suche Freud". Toll mit den Bläsern. Das Ganze unter einem blassblauen Himmel.



Pfingsten und Trinitatis - verpasst
Zu Pfingesten war es NASS - die Gemeinde tagte in der Schutzhütte unterhalb des Gipfels. Und an Trinitatis war die Ludwig-Hofacker-Gemeinde dran - da schien die Sonne wieder.



Exaudi, 13.05.2018
Mit Stadtdekan S. Schwesig. Wieder mit den Posaunen der Gedächtniskirche und erfreulicherweise ohne Regen - der kam erst später.
Zum ersten Mal in dieser Saison der P.Gerhardt-Hit:
"Geh' aus mein Herz..."
Und:
Die kurze Predigt nahm ihren Ausgang beim
Gleichnis vom Sämann. Was folgt daraus für heute? Nicht immer nur das sehen und betonen, was schiefgeht - sondern sich auch mal freuen an dem, was klappt und gedeiht. Stichwort: Resilienz. Ein wichtiger Gedanke in unserer verzagten Zeit der immerwährenden Hauptbedenken-Träger...


Rogate, 06.05.2018
Mit Krankenhaus-Pfarrerin Ellen Klass und dem Flötenensemble West bei schon wieder fantastischem Frühsommerwetter. Sie sprach über die Kraft des Betens und das war gut.
Schöne Lieder, u.a.
Wie lieblich ist der Maien.
Und ganz besonders: Wer nur den lieben Gott lässt walten:
"Was helfen uns die schweren Sorgen, was hilft uns unser Weh und Ach? Was hilft es, dass wir alle Morgen beseufzen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit.
3) Man halte nur ein wenig stille und sei doch in sich selbst vergnügt, wie unser's Gottes Gnadenwille, wie sein Allwissenheit es fügt; Gott, der uns sich hat auserwählt, der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt".

Dem ist nichts hinzuzufügen.


Kantate, 29.04.2018
Stadtdekan Schwesig spannte in seinen Worten einen weiten Bogen, die Posaunen der Gedächtniskirche begleiteten
"Lobe den Herren", "Himmel,Erde, Luft und Meer" und "Vergiss' nicht zu danken" und dazu jubilierten die Vögel unter einem wiederum blitzeblauen Himmel.



Jubilate, 22.04.2018
Vor einem Jahr war's um diese Zeit richtig kalt und Sichtweite Null auf die Stadt. Dagegen dieses Jahr: Sommerlich, nur viel mehr Blüten.
Pfarrerin Simone Straub von der Johannesgemeinde sprach über den 2. Korinther-Brief des Paulus: Das Alte ist vergangen, siehe, es ist Neues geworden. Eine klare Ansage zum Gottvertrauen.
Dazu der Posaunenchor der Gemeinde, der die Lieder
"Gott des Himmels", "Die güldne Sonne" und "Himmel, Erde, Luft und Meer" jeweils kunstvoll einleitete.


Misericordia Domini, 15. April 2018
Pfarrerin Roos von der
Petrusgemeinde Gablenberg hatte eine tolle Idee: Den Klang der Bibel wirken lassen. Nach kurzer Einführung las sie die Schöpfungsgeschichte vor. Ohne Interpretation, ohne Relativierung, Eben pur. Das wirkte an diesem Sonnenmorgen auf dem Hügel der Hügel in Stuttgart ungeheuer gut.
Die Besucher waren sichtlich beeindruckt. Dazu prima Lieder:
"Christ ist erstanden", "Morgenlicht leuchtet" und "Himmel, Erde, Luft und Meer". Der Posaunenchor Ost unterstützte kräftig. Ein geglückter Morgen.



Quasimodogeniti, 08. April 2018
Das genaue Gegenteil von Ostern: Mild, hell, Vogelstimmen en masse. Das passte zur Andacht von Pf. Finkbeiner von der
Paulusgemeinde, der vom Psalm 121 die Brücke schlug zu dem Gedanken, dass es immer lohnt, etwas Neues zu denken, zu wagen, zu versuchen. Der Herr behüte(t) Deinen Ausgang und Eingang..." Dazu mit den Paulus-Posaunen schöne Lieder: Die güldne Sonne, Ich singe Dir mir Herz und Mund und Komm' Herr, segne uns. Was will man mehr.


Ostern, 01. April 2018
Der Start war kalt, feucht und windig - wie so oft schon.
Traditionell eröffnete die
Paul-Gerhard-Gemeinde mit motivierten Bläsern.
Pfarrer Jörg Novak sprach über einen der ältesten Texte des neuen Testaments - Den ersten Brief des Paulus an die Thessaloniker. Christus überwindet den Tod und auch die heutigen Menschen werden auferstehen. Was machen da kalte Füße und Hände?